Musik: Ein unterschätztes Element in Spielen

Musik

In diesem Beitrag soll es um Musik gehen, und zwar nicht um irgendwelche Musik, sondern um die, die man oft eigentlich nur unbewusst wahrnimmt. Das ist bei Videospielmusik oft der Fall. Es fällt meist erst auf, wenn man einmal bewusst darauf achtet: Musik ist in fast jedem Online-Game eingebaut. So sicherlich auch bei Stratego!


Die Musik hat einen extremen Einfluss auf die Empfindungen, die transportiert werden

Dieses Phänomen ist am ehesten bei Filmen, aber auch bei Werbesports bekannt. Oft sehr dezent und unterschwellig, manchmal auch offensichtlich ist die Musik der eigentliche Held eines Films oder Spots. Wer das nicht glaubt, sollte einmal folgendes Experiment machen und an folgende Filme oder Werbespots denken:


  • Titanic
  • Herr der Ringe
  • Der Pate
  • Sparkasse
  • Ziemlich beste Freunde
  • Sandmann
  • Bratmaxe

Kommt bei dem einen oder anderen Film da nicht sofort die passende Melodie in den Kopf? Viele sind regelrechte Ohrwürmer und sind untrennbar mit dem Inhalt des Films oder der Werbebotschaft verbunden. Nun könnte man den selben Versuch mit ein paar Videospielen versuchen:


  • Sonic the Hedgehog
  • Alex Kidd
  • Tetris
  • Super Mario
  • Pacman
  • The Legend of Zelda

Wer mindestens eines dieser Spiele kennt, und einige davon sind schon ziemlich alt, dem wird spätestens jetzt klar sein, dass die Musik einen riesigen Stellenwert in den Games hat. Sie ist ein Wiedererkennungsmerkmal, das über Jahre oder Jahrzehnte im Gedächtnis haften bleibt und dazu auch noch Emotionen hervorruft, die das Unterbewusstsein sofort abruft, wenn man sich die Melodie ins Gedächtnis zurück holt oder wenn man sie hört.


Die Musik sorgt für die richtige Stimmung

Jeder kennt den Moment im Thriller, wenn man weiß, dass der Einbrecher oder Mörder schon irgendwo im Haus lauert und gleich irgendwo auftauchen wird. Die Spannung ist kaum auszuhalten und viele Zuschauer müssen dann schon die Augen schließen, weil sie wissen, dass der große Schreck jetzt gleich kommen wird. Dieser Spannungseffekt wird durch Musik erzeugt. Wenn jemand einen traurigen Film gesehen hat, wie zum Beispiel Hachiko, der bekommt beim Gedanken an den Film wahrscheinlich schnell die Erinnerung an den Soundtrack und gleichzeitig einen Kloß im Hals oder feuchte Augen, weil er sich diese während des Films fast aus dem Kopf geweint hat. Die Verknüpfung im Gehirn wurde beim Ansehen des Films hergestellt und das ist kaum mehr rückgängig zu machen. Genau wie Celine Dion auf ewig die Sängerin mit dem "Titanic-Song" My Heart Will Go On bekannt sein wird oder Elton John mit dem "Lady-Di-Song" Goodbye England Rose. Bei großen Sportevents bedient man sich auch der Musik, so wird man bei Henry Maske wohl immer zwei Lieder im Kopf haben: Conquest of Paradise und Time to say Goodbye. Fakt ist, dass mit Musik Emotionen ausgelöst werden, mal sehr vordergründig, mal sehr subtil. Die Wichtigkeit der Soundtracks fällt erst auf, wenn man bei einem Film den Ton wegschaltet und sich den Spaß erlaubt, ein völlig anderes Lied zu hören, während man sich die Bilder ansieht.


Die große Wirkung von Musik basiert auch auf Frequenzen

Das Gehirn reagiert auf die Frequenzen in der Musik, ohne dass man es bewusst wahrnimmt. Auch das wird erst klar, wenn man sich bewusst mit der Thematik beschäftigt. Es gibt viele Menschen, die auf heilende Frequenzen schwören und sich eigens dafür komponierte Musik mit Solfeggio-Frequenzen anhören. Es gibt zum Beispiel die Frequenz 432 Hz, die auf die Herz-Energie wirkt. Man kann daran glauben oder nicht, aber die meisten Menschen bestätigen, dass es zumindest sehr entspannend wirkt und der Psyche gut tut, diese Frequenz zu hören. Auch manche aktuellen Stars entscheiden sich dafür, ihre Musik als 432-Hz-Version zu veröffentlichen, weil diese Frequenz auf den Zuhörer viel angenehmer wirkt als die "herkömmliche" Musik. Enya ist eine der Sängerinnen, die das macht, es gibt aber noch viele weitere. Man muss dazu sagen, dass die Musik mit 432er-Frequenz eigentlich die viel ursprünglichere und natürlichere ist und manche Musikschulen bereits ihre Instrumente entsprechend wieder "normalisieren" lassen. Gesprochen wird über diese Thematik kaum und es würde in diesem Artikel auch zu weit führen, aber wer sich dafür interessiert, findet im Internet unter dem Suchbegriff Solfeggio-Frequenzen sehr erstaunliche Informationen und kann es mit Hilfe von Youtube-Videos einfach einmal selbst testen.


Klänge sagen oft mehr als 1000 Worte

In Filmen und Spielen ist es normal, dass der weitaus größte Teil der Songs und Soundtracks Instrumentalmusik ist. Das macht Sinn, denn im Film wird ja bereits gesprochen. Nur sehr selten gibt es Musik, die auch einen Text hat, wie zum Beispiel im Film Titanic. Die Instrumentalmusik ohne Gesang ist in den meisten Fällen aber die passendere Wahl. Dreamveaver Musik für Spiele ist perfekt. Mit Hilfe von Programmen kann man sich sogar eigene elektronische Musik komponieren, was für Gaming-Fans und auch für Hobby-Programmierer ein tolles Hobby ist. Für die Produzenten von Movies, Online Spielen oder auch Spielautomaten ist die richtige Musikauswahl ein Qualitätskriterium, das oft unterschätzt wird.

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